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Learning from the best

Das Motto von den Besten zu lernen, ist nicht nur in der Wirtschaft hinlänglich bekannt. Auch im Sport kann man sich Beispiele oder einzelne Idole suchen. Man kann das in vivo beim Rudern bei den Leistungssportlern finden. Gerade in der ROW zeigen sich die Profis immer wieder gerne und geben ihre Erfahrung an den Breitensport weiter. Darüber hinaus bieten Bücher eine weitere Möglichkeit sein Wissen zu vertiefen. Prinzipiell kann man den Einwand bringen, dass es einen Unterschied macht, von der Übertragung der Theorie in die Praxis. Natürlich- of course. Dieses eine Buch möchte ich jedoch jeden Ruderer ans Herz legen: den Bestseller der New York Times „Das Wunder von Berlin“ von Daniel James Brown. Dieses höchstlesenswerte Buch hält neben der spannenden Biografie des Ruderers Joe Rantz auch eine Reihe von Trainingstipps bereit. (S. 123) Diese haben, obwohl das Epos in den 30gern stattfand, nichts an Aktualität verloren. So wird der Ruf des Steuermanns immer mit „M- I -B“ ausgerufen. Die Buchstaben heißen ausgesprochen: „Mind in boat“. Volle Konzentration und Achtsamkeit ins Boot. Die Konzentration soll durch nichts abgelenkt werden. Es zählt nur der Vordermann und die Stimme des Steuermanns. (S. 210) Am Besten sei es jederzeit in den „swing“ zu kommen. Der perfekte Einklang von allen Ruderern im Boot. Am Schluss das Originalzitat von George Yeamna Pocock: „Das Geheimnis erfolgreicher Rudermannschaften liegt in ihrem „Swing“, jener vierten Dimension des Ruderns, die nur von einem Ruderer gewürdigt werden kann, der sie schon einmal erlebt hat. Eine swingende Mannschaft rudert mit einer geradezu unheimlichen Harmonie, und die harte Arbeit des Ruderns wird zum reinen Vergnügen.“

  • 28.08.2019
  • Eddy
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